Erneut sorgt die Vorgehensweise der Stadt Stolberg für Angst und Unsicherheit bei ihren Bürgern. 


Erst im Spätsommer 2025 wurde die Flüchtlingsunterkunft im Gewerbepark Hamm-Mühle für ihre Bewohner eröffnet. Nun haben wir, die Anwohner, wieder durch Zufall erfahren, dass diese schon um 30 Plätze erweitert werden soll. Zumal die jetzige Unterkunft noch nicht vollständig belegt ist. 


Kurz vor der Eröffnung hatten die direkten Anwohner die Möglichkeit, die Unterkunft zu besichtigen. Auf Nachfragen versicherte die Stadt, dass es keine weiteren Pläne zur Erweiterung gäbe. In anfänglichen Plänen wollte man noch die Anliegende Freifläche anmieten, um dort ein Containerdorf zu errichten. Ein eingereichtes Bürgerbegehren, wurde aufgrund formeller Fehler, welche durch trügerische Beratung der Stadt entstanden, abgelehnt. Alle Anwohner waren dennoch froh, als diese Pläne nicht weiterverfolgt wurden.

Allerdings sind wir umso erschrockener, dass es nun schon Pläne gibt die Unterkunft zu erweitern, und zwar so spruchreif, dass der Stadtrat Ende Januar darüber tagt. Wir wurden wieder nur belogen und vor vollendete Tatsachen gestellt. 


Trotz Inbetriebnahme ist die Unterkunft auch nach Monaten nicht so aufgestellt, wie geplant. Der Zu-weg zur Unterkunft führt nicht dort entlang wo er geplant war. Die Bewohner müssen durch den dunklen, unbeleuchteten Gewerbepark, wo sie oftmals fast angefahren werden. 


Ein weiteres Manko: Seit Eröffnung gab es plötzlich versuchte Diebstähle und unbefugte Zutritte auf unsere umliegenden Grundstücke. Aber solange nichts entwendet oder passiert, könne man nichts machen. So sagte man uns.


Ebenso verwundert sind wir, dass wir deutschsprachige Obdachlose mit Gepäck (Kelmesberg-ähnlich) in Richtung Unterkunft gehen sehen. Dies wurde uns aus inoffizieller Stelle der Stadt, bestätigt.



Gerüchten zufolge soll im Gewerbepark Hamm-Mühle die größte Flüchtlingsunterkunft der Region entstehen. Die nun aufkommenden Pläne, sowie das geschehen vor Ort, lassen uns Anwohner darum bangen, dass an diesen Gerüchten etwas dran Ist. 

Wir fragen uns, wie oft müssen wir es noch sagen: Wir haben ANGST!